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Portraits von ehrenamtlichen Helfern und Flüchtlingen

Das Thema Flüchtlinge bewegt viele. Doch wer sind die eherenamtlichen Helfer und was für Schicklsalsschläge habe die Flüchtlinge erlebt? Lesen Sie hier einige Beispiele, die wir in loser Folge veröffentlichen.

   

Frühlingfest in Angermund – Begegnungen in der Nachbarschaft
24.03.2017 16:22 (142 x gelesen)

  
„Wir haben das gemeinsam von A bis Z konzipiert“, sagt Annette Florin und Mothna, der 17-jährige Syrer, nickt. Gemeint ist das große Begegnungsfest, welches das Kultur-Team der Angermunder Flüchtlingshilfe derzeit vorbereitet. Am Sonntag, 2. April, ist es ab 12.30 Uhr so weit.

Ich treffe sechs aus dem Team im Evangelischen Pfarrheim. Dort sitzen sie häufiger zusammen um zu planen. Wen laden wir wie am besten ein, ist zum Beispiel so eine Frage, die beantwortet werden muss. „Ist doch die Herausforderung“, erzählt Natalie Oebel, „dass wir nicht wissen, wie viele Leute wirklich kommen werden.“ Und sie lacht: „Irgendwo müssen doch allein die 170 Menschen sein, die sich vor anderthalb Jahren gemeldet haben, um in der Flüchtlingshilfe mit zu machen.“

Der Syrer Mothna, seine Mutter und Ali aus dem Irak

Der Kreis derer, die sich kontinuierlich engagieren, ist klein aber fein. Und sie freuen sich darüber, so tatkräftige Unterstützung von den Flüchtlingen selbst zu bekommen. Denn nicht nur Mothna arbeitet mit – auch seine Mutter hat mit geholfen, um das Fest auf die Beine zu stellen. Und Ali, der aus dem Irak nach Angermund gekommen ist, gehört ebenfalls fest zum Team.

Wie gut sich allein die sechs sich verstehen, spüre ich, als ich zum „Foto-Termin“ bitte: Einmal schnell raus in den blühenden Garten vor dem Pfarrhaus. „Das passt doch super“, lacht  Thomas Koch mit Blick auf die gelben Narzissen. Der spaßigen Idee meines kleinen Sohns, danach könne ich doch auf den Baum klettern und die Leute von oben fotografieren, folge ich dann aber lieber nicht ...

Was erwartet die Angermunder am ersten Aprilsonntag? Zu viel will man nicht verraten – ein Highlight aber ist ein Theaterworkshop für Kinder bis 13 Jahre, den ein Künstler aus dem Düsseldorfer Schauspielhaus anleitet. „Während die Älteren ein etwa anderthalbstündiges, geselliges Programm erwartet, das abends in einem gemeinsamen Abendbrot mündet, können die Kleinen also im Untergeschoss kreativ sein“, erläutert Annette.

Wie melde ich mich zum Begegnungsfest an?

Wichtig ist allen: Man will ganz bewusst unter sich bleiben. Anmelde-Versuche aus Büderich zum Beispiel wurden bereits abgelehnt. Begründung: Mit diesem Fest sollen sich die Angermunder kennenlernen. Und wenn jemand aus Kaiserswerth kommen will? Da ist Annette Florin strikt: „Wir setzen ganz bewusst auf das Thema Nachbarschaftshilfe hier vor Ort. Und damit meinen wir Angermund.“

Wer sich anmelden möchte, kann dies ganz zwanglos im neuen Buchladen von Andrea Lindenlaub oder bei der Bäckerei KAMPS tun, wo jeweils eine Anmeldeliste geführt wird. Alternativ sind bis zum 30.03.17 auch Anmeldungen per Mail über info@fluechtlingshilfe-angermund.de möglich.

Text: Elke Tonscheidt


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